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Screenshot DiePresse.com

Presse

("Die Presse", Print-Ausgabe, 24.03.2013)


Was die Stimme über den Politiker verrät
Werner Faymann, der Kindliche. Maria Fekter, die Sirene. Michael Häupl, der Authentische. Das Sprachorgan kann Wahlen entscheiden. Doch viele Politiker sind mit ihrer Stimme nicht im Einklang.

Die Vorstellung von einem Wahlkampf, in dem Barack Obama gegen Michael Häupl antritt, hat etwas Amüsant-Skurriles: Pathos und Überzeugungskraft träfen auf die tendenziell grantlerische Wiener Stammtischphilosophie. Dort ein "Yes we can" - hier Sätze wie: "Ich brauche keine Meinungsumfrage, ich geh ins Wirtshaus."

Und doch haben der US-amerikanische Präsident und der Wiener Bürgermeister mehr gemeinsam, als man auf den ersten Blick meinen möchte. Beide sind im Einklang mit ihrer Stimme. Sie verkörpern geradezu die Inhalte und Befindlichkeiten, die sie transportieren (wollen). Das ist mutig - und schafft Publikum. Man hört ihnen einfach zu.

Ähnlich wie Obama spreche Häupl mit dem ganzen Körper, er sei locker und habe eine gute Wortmelodie, sagen die Stimmexperten Gunda Hofmann und Karsten Lochau, die gemeinsam die Sprachschule "Stimme und Sprechen Wien" führen. Kurzum: Obama und Häupl sind authentisch, wenn sie reden. Und das ist ein nicht zu unterschätzender Erfolgsfaktor in der Politik.

Denn bei den meisten Volksvertretern ist die Stimme, wie es im Fachjargon heißt, "verschüttet". Bedeutet: Die Resonanzräume, die jeder Mensch hat, sind verschlossen. Die Stimme klingt dann nicht - wie ein Instrument - in den Körper hinein, sondern so, als wäre sie von der Person entkoppelt worden. In der Politik kann das fatale Folgen haben: Die Botschaft kommt nicht an, weil der Zuhörer entweder gelangweilt aussteigt oder dem Redner nicht glaubt, dass er tatsächlich meint, was er sagt.

Anzeichen für eine unterdrückte Stimme gibt es beispielsweise bei Doris Bures. Die Worte blieben im Hals stecken, die Verkehrsministerin klinge monoton und verhalten, analysiert Hofmann. "Deshalb wirkt sie weniger kompetent, als sie wahrscheinlich ist." Auch Maria Fekter mangelt es an Überzeugungskraft. Wenn die Finanzministerin etwas behaupte, werde ihre Stimme "scharf und schrill wie eine Sirene". Damit erreiche sie das Gegenteil dessen, was sie will: "Fekter wird unpersönlich und damit unglaubwürdig."

Wer nach den Ursachen für Stimmblockaden forscht, landet schnell in der Psychologie. Ausschlaggebend ist fast immer die Lebensgeschichte, denn der Mensch passt auch seine Tonlage den Anforderungen der Umwelt an. Vielleicht wurde der damals Siebenjährige im Schulchor für seine laute Stimme gemaßregelt. Das eingeschüchterte Kind verstellt sich - und nimmt diesen Habitus ins Erwachsenenleben mit.

Werner Faymann hat sich in seinen mittlerweile viereinhalb Kanzlerjahren zumindest rhetorisch stark verbessert. "Aber stimmlich hat er ein Problem", meint Hofmann. "Er wirkt sehr kindlich." Generell sei Faymanns Auftreten aber "in Ordnung", weil er in der Lage sei, flüssig zu sprechen. Für Michael Spindelegger gilt das eher nicht. Der Vizekanzler rede abgehackt, weil er die Sache in den Vordergrund und seine Persönlichkeit in den Hintergrund schiebe. "Das klingt ein bisschen künstlich, als spräche er einen Werbeslogan."

Die gute Nachricht ist: Man kann etwas dagegen unternehmen. Profis - Schauspieler oder Sänger zum Beispiel - überzeugen sprachlich auch an jenen Tagen, an denen sie vielleicht traurig sind. Den meisten Politikern gelänge das mangels Stimmausbildung nicht, und das sei schade, meint Lochau. Zumal auch sie einen Sprechberuf hätten: "Sie sollten den Menschen verständlich erklären können, was sie vorhaben."

Strache schluckt, wenn er täuscht. Dass komplexe Themen wie die Berechnung des Pensionskontos dem Wähler auch vom besten Redner nicht hinreichend nähergebracht werden könnten, sei eine Mär. "Man kann alles interessant machen", sagt der Stimmtrainer und erzählt die Geschichte von Robert de Niros deutschem Synchronsprecher Christian Brückner, der einmal aus einem Telefonbuch vorgelesen hat. Das Ergebnis war verblüffend: "Die Hörerschaft konnte gar nicht genug bekommen von Namen und Nummern, weil Brückner eine so schöne Stimme hat."

Ein anderes Missverständnis lautet: Oppositionspolitiker müssen aggressiv sein, um Gehör zu finden. Heinz-Christian Strache etwa spreche die Menschen nicht direkt an, sondern "drüber, drüber, drüber" - obwohl seine Stimme "eigentlich okay ist", wie Lochau findet. Auffällig ist außerdem, dass der FPÖ-Chef in manchen Momenten heftig zu schlucken beginnt. "Da stimmt etwas nicht." Täuscht er dann? "Keine Ahnung. Aber Menschen, die authentisch sind, passiert so etwas nicht."

Generell gilt beim Reden: Weniger ist mehr. Aufmerksamkeit erlangt nur, wer die Lautstärke zurückdreht. Offensiv darf, ja soll man sogar sein, aber nie aggressiv. Diese Grenze überschreitet mitunter auch Eva Glawischnig. Hofmann bescheinigt der Grünen-Chefin eine ambivalente Performance: "Wenn sie über Privates spricht, bleibt ihre Stimme weich, dann ist sie gut." In der politischen Debatte vergesse Glawischnig allerdings oft auf die Atmung, werde hektisch und laut. Automatisch schlüpfe sie damit in die Verteidigerrolle.

Möglicherweise lässt sich das auch gesellschaftspolitisch begründen. Nicht nur, aber vor allem in Männerdomänen wie der Politik haben es Frauen schwerer. Viele erliegen dem Irrglauben, die Kollegen übertönen zu müssen, um sich durchsetzen zu können. Die Folge? "Sie werden unlocker." Dabei zeige Maria Vassilakou vor, wie es geht, meint Hofmann. Die Wiener Vizebürgermeisterin "redet ganz klar, wird dabei nie aggressiv und ist deshalb überzeugend".

Obama sagt es einfach. Dass eine einzige Stimme Machtverhältnisse verschieben (oder einzementieren) kann, ist mehrfach bewiesen. Inwieweit auch das Sprachorgan Stimme eine Wahl zu entscheiden vermag, bleibt weitgehend Mutmaßung. Man muss allerdings kein Demoskop sein, um behaupten zu können, dass ein guter Redner eher gewählt wird. "Es reicht nicht, inhaltlich ausgezeichnet zu sein", meint auch Lochau.

Zumal politische Inhalte nur dann beim Adressaten ankommen, wenn zuvor eine Atmosphäre geschaffen wurde. Und das geht nur über Emotionen. Barack Obama ist bekanntlich ein Meister dieser Disziplin. Er geht auf die Bühne und sagt es einfach: "I feel good."

Es wäre jedoch falsch, würden Werner Faymann und Michael Spindelegger wie Obama klingen wollen. Der Versuch wäre zum Scheitern verurteilt, weil die beiden völlig andere Typen sind. Oder, ein anderes Gedankenexperiment: Man stelle sich vor, Michael Häupl spricht plötzlich Hochdeutsch. Wer würde ihn dann noch wählen?

("Die Presse", Print-Ausgabe, 24.03.2013)

Screenshot DiePresse.com

Presse

("Die Presse", Print-Ausgabe, 05.05.2007)


Rhetorik und Präsentation
Die Atmung ist die Basis, Reden und Atmen lernen
im Zentrum für Stimme & Sprechen

Woher kommt die Fähigkeit mancher Menschen, überzeugend, verständlich und klar zu sprechen? Ist alles Naturtalent oder kann man Reden lernen? Natürlich besitzen Schauspieler oder Fernsehsprecher sowie Leute, die viele öffentliche Auftritte zu absolvieren haben, in der Regel eine professionelle Ausbildung. Kommunikation ist das zentrale Thema im Arbeitsprozess, auch Führungskräfte sind gefordert, sich gut zu artikulieren.

Das Zentrum für Stimme und Sprechen unter der Leitung der ausgebildeten Schauspieler und Trainer Karsten Lochau und Gunda Hofmann hat sich einem langfristigen Trainingsprozess verschrieben und hält nichts von Schnellschüssen, um die eigene Sprechleistung zu verbessern.

Denn die Atmung ist die Basis des Sprechens, diese könne nur vertieft und erweitert werden, wenn das Verhältnis Spannung- und Entspannung in der Muskulatur ausgeglichen ist. Nur wer imstande ist, die Spannungsverhältnisse im Körper bewusst einzusetzen, wird sein stimmliches Potenzial und somit den freien Ausdruck in der Sprache optimieren können.

www. stimme-und-sprechen.at

Meinungen

"Rückblickend war es ein riesiges Glück, dass ich Euch entdeckt habe, bevor ich begonnen habe, als Gruppentrainer und Coach zu arbeiten! Speziell von den Atemübungen bei Gunda zur Öffnung der Resonanzräume zehre ich täglich!"
- Brigitte Koller

"Die eineinhalb Jahre im Zentrum für Stimme & Sprechen haben mir viel gebracht. Ich habe gelernt aus mir heraus zu gehen, über meinen Schatten zu springen, gelernt, dass man auch Fehler machen darf und aus diesen lernt. Es hat mir großen Spaß gemacht. Die Zeit mit Euch war super. Ich bin dadurch selbstbewusster geworden - danke dafür."
- Jasmin Fürnstahl

"Nicht nur meine Stimme ist stärker geworden durch die wunderbaren Übungen mit Gunda Hofmann und Gabriele Stomprowski, sondern mein gesamter Alltag hat sich durch mehr Leichtigkeit aber auch mehr Spannendes verändert. Mein Training bei Stimme-und-Sprechen war eine äußerst positive Erfahrung, die ich nicht missen möchte. Große Empfehlung!! "
- Thomas Krisper

"Atmosphäre locker, aber konzentriert. Mit Gunda und Karsten (dem Team vom Zentrum für Stimme & Sprechen) die eigene Stimme zu entdecken, macht nebenbei auch noch gute Laune! Wenn das nicht beste Voraussetzungen für Lernerfolg sind!"
- Timo Küntzle, Servus TV

"Meine Ausbildungszeit war eine sehr genussvolle und nachhaltige! Zeit zum Sammeln - von neuen Tönen, neuen Atemräumen, neuem Ausdruck, neuer Lust am Sprechen - und sich Sammeln. Sowie Zeit zum Rauslassen: die volle Stimme, die volle Emotion, und vielleicht auch die eine oder andere schlechte (stimmliche) Angewohnheit abzustellen, und zwar für immer! - ich würde es wieder tun!"
- Angela Maria Reisinger

"Heiserkeit weg. Stimme da. Präsenz da. Ausstrahlung da. Wer auch nur manchmal vor Leuten sprechen will, sollte sich von den Stimmprofis Gunda Hofmann und Karsten Lochau coachen lassen, und wird merken, was für einen gewaltigen Unterschied das ausmacht. Allerhöchste Empfehlung!" - Harry Lucas

"Wisst ihr eigentlich, wie sehr ihr mein Leben bereichert habt? Seit Eurem Training hab ich so viel positives Feedback erhalten."
- Sarah Klein, SektundWein.at

"Es vergeht kein Tag, an dem ich nicht an das Zentrum für Stimme & Sprechen und die Zeit dort mit Gunda und Karsten denke. Ich habe dort so viel gelernt – nicht nur sprechen und atmen, sondern auch mich selbst besser kennen ;-). Die Ausbildung für professionelles Sprechen wird individuell auf jeden zugeschnitten. Gunda und Karsten holten mich ab, wo ich gerade stand und begleiteten mich bis zum Ziel (=Abschlusspräsentation) sehr professionell, motivierend und äußerst sympathisch. Ihre Kritik, die es natürlich auch hin und wieder mal gab, war stets so, dass sie konstruktiv war und ich etwas damit anfangen und mich weiterentwickeln konnte. Ich freue mich auch, dass ich während der letzten eineinhalb Jahre zwei neue Freunde gewinnen konnte. DANKE!"
- Barbara Neuhold

"Hallo Karsten! Du punktest gut mit deinem Team und die Hörproben gefallen. Gedanklich klar, gut artikuliert, mit entsprechender Persönlickeit abgestimmt, schießen sie in den deutschen Sprachraum mit Vehemenz und natürlicher Begeisterung. Weiter so gegen die sich eingebürgerte Sprachschlamperei."
- Christoph Kamcke, Sprech- und Schauspiellehrer

"Als Leiter des Bereiches Organisationsentwicklung bei WIENENERGIE Gasnetz hatte ich aufgrund einer Zahnregulierung Probleme bei der Betonung gewisser Wörter. Das machte mich bei Präsentationen oder Moderationen unsicher. So kam ich über einen Freund zu Gunda Hofmann und Karsten Lochau. Meine ursprünglichen Erwartungen, wieder eine deutliche Aussprache zu erlangen, wurde bei weitem übertroffen. Durch die Übungen wurde mir klar, daß Aussprache durch das Zusammenspiel aus Atmung, der Körperhaltung und der "richtigen" Stimmlage zu einem persönlichen Instrument werden kann. Daher kann ich Stimme & Sprechen in Wien gerne weiter empfehlen. Es hat wirklich Spaß gemacht und war gleichzeitig sehr lehrreich. (Ich rede wieder wie ein Wasserfall!)"
- Herbert Dvorak, Leiter Organisationsentwicklung WienEnergie Gasnetz

"Es ist beeindruckend wie einfache Entspannungsübungen, die Stimme klarer, prägnanter und wirksamer machen können. Kein Hokuspokus, sondern konsequentes Üben und eindeutig am eigenen Körper spürbar. Das arbeiten mit den externen Coaches brachte eine zusätzlich Klarheit für die Spannung, Prägnanz und Deutlichkeit. Die Wirkung in der eigenen Vortragstätigkeit ist unmittelbar erlebbar gewesen."
- Andreas Sachs, SooM, Sport & Management

"Auf Gundas und Karstens Unterricht möchte ich in Zukunft nicht mehr verzichten. Erstens ließen sich bereits nach den ersten Stunden Fortschritte bei mir erkennen und zweitens machen die Unterrichtsstunden großen Spaß. Mittlerweile hat sich meine "Sprechwerkzeugkiste" mit vielen praktischen Übungen gefüllt, mit denen ich auch allein sehr gut arbeiten kann. Ich habe auch viel über meinen Körper als Sprechinstrument gelernt, z. B. Spannungen zu lösen oder richtig einzusetzen, wovon ich als Sängerin aber natürlich auch als Musikpädagogin sehr profitiere."
- Dagmar Baumgartner

"Während meiner beruflichen Tätigkeit als Sängerin und Stimmbildnerin traf ich öfters auf das erstaunliche Phänomen, dass meine Sprechstimme nach längerem Sprechen angestrengt klang, während meine Singstimme keinerlei Ermüdungserscheinungen aufwies. Um diesem Umstand abzuhelfen, ging ich auf die Suche nach einem erfahrenen Sprechtechnik-Lehrer und stieß auf Empfehlung einer Musikerkollegin auf Herrn Karsten Lochau. Nach einer genauen Bestandsaufnahme ging Herr Lochau konsequent und mit einem auf meine persönlichen Bedürfnisse maßgeschneiderten Übungsprogramm daran, mir die wichtigsten Dinge des Sprechens zu vermitteln. Didaktisch klar aufbereitet erarbeitete Herr Lochau mit mir im Einzelunterricht die Themen Entspannung, Haltung, Atmung, Resonanz, Artikulation, Sprechtechnik, Bühnensprache und Mediensprache. Obwohl ich als Sängerin mit diesen Themen vom gesanglichen Hintergrund her gut vertraut bin, war die verstärkte Aufmerksamkeit auf meine Alltagssprechstimme sehr hilfreich. Herr Lochau verstand es geschickt und stets mit Respekt die bestehenden Fehler offen anzusprechen. Er gab mir als Schüler die Möglichkeit, diese durch genaues Zuhören und Erspüren selbst zu erkennen und durch gesteigerte Aufmerksamkeit und Üben zu "verlernen". Die Arbeit war stets sehr gut strukturiert, verständlich und die Aufgaben immer überschaubar und anregend. Zusätzlich kann man als Schüler Herrn Lochaus Sprechstimme durch die ihr eigene natürliche Sonorität, Prägnanz und Modulation als perfektes Vorbild nehmen. Ergänzend zu seiner hohen fachlichen Kompetenz gelingt es Herrn Lochau durch seine persönlichen Stärken, wie sein angenehmes Wesen, seine Offenheit Neuem gegenüber und nicht zuletzt durch seinen Humor, der den Unterricht immer genau im richtigen Augenblick auflockerte, die Arbeit zu erleichtern und die Motivation zu steigern."
- Christine Findl-Reiffenstuhl, Sängerin & Stimmbildnerin

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